Lady Milford sagt über die Rolle der Frau ( 2. Akt 1. Szene ) Wir Frauenzimmer können nur zwischen Herrschen und Dienen wählen, aber die höchste Wonne der Gewalt ist doch nur ein elender Behelf, wenn uns die größere Wonne versagt wird, Sklavinnen eines Mannes zu sein, den wir lieben.
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Mittwoch, 8. Oktober 2014
Montag, 6. Oktober 2014
Schiller zu seiner Zeit
Schiller lebte in bewegten Zeiten und ist darum nicht eindeutig einer Epoche zu zu ordnen. Er war ein Freund von Goethe und lebte zur selben Zeit wie er. Beide wurden in Leben und Werk in recht unterschiedlicher Weise beeinflusst. Sie durchliefen in ihrer Schaffenszeit die Epoche der Klassik und auch die Epoche der Aufklärung. Zwei Stadien der Literatur, welche unterschiedlicher nicht sein könnten.
Schillers Drang zur Freiheit ist aus seiner Biografie zu erklären, denn er hatte ein Leben das in vielerlei Hinsicht vom Militär geprägt war:
Sein Vater war Offizier und hatte eine dementsprechende Lebenseinstellung, er selbst kommt mit 14 Jahren in Karlsruhe auf Befehl von Karl Eugen in die Karlsschule. In der Schule sollte die Elite des Landes militärisch und mit Drill geformt werden, man wollte dass sie die besten Beamten des Landes hier ausgebildet werden. Es herrschte Strenge und Ordnung. Schiller ist diese Schule ein Graus er greift das Thema immer wieder auf. So kommt die Autorität und auch Karl Eugen Energieräuber und Kabale und Liebe vor
Auf der Schule seiner Medizin studieren er wird aber gedrillt wie ein Soldat hier schreibt er an seinem Werk die Räuber welches ein bedeutendes Stück des dumm und Ranks wert als in Regimentsarzt wird Wetter Stück aufgeführt
Schneller verliert an seinem Arbeitsplatz und der Premiere von die Räuber beizuwohnen erschleicht sich aus der Kaserne diese Flucht nennt man Fahnenflucht wie gelingt ihm noch ein weiteres Mal jedoch kommt sein Verhalten schnell heraus und er muss nach dem Württemberg fliegen Schiller ist nun fahnenflüchtig
Er wird gesucht und verfolgt und im Brot Verhaftung erst später gelingt ihm seine Rehabilitation und viel später gelang dir durch Rom unter anderen durch die Freundschaft zu Goethe
Eine Übersicht wichtiger Person zur Zeit Schillers ist Karl Eugen der Herzog erst eine mächtige Person die mächtigste Person der damaligen Zeit in Schillers Lebensraum die Zeit und auch Schillers Biografie ist eng mit ihm verwoben und er kommt auch in Kabale und Liebe vor
Sein Lieblingstier ist bedenklich in Kabale und Liebe wird das auch aufgegriffen er macht viel Geld in dem er Soldaten Handels hat geliebte und ist Verschwendung süchtig
Schiller thematisiert und kritisiert sein Verhalten er musste wegen der Uraufführung daran Kabale und Liebe und der darin enthaltenen offenen Kritik gegen Karl Eigen dem Herzog von Württemberg sowie Herrn Karl Eugen regierte in der Hochzeit des Absolutismus
Der Absolutismus ist dadurch gekennzeichnet dass er alle drei war Gewalten die Exekutive die Legislative und die Judikative in seiner Hand hat außerdem war kein Eugen ein durch Arthur durch und durch absolutistischer Herrscher mit uneingeschränkter Macht der seine Macht durch Erbe anlangte ein Herrscher von Gottes Gnaden war und der nur Gott über ihn hatte
Karl eingelangten bereits im Alter von von neun Jahren. Alles gemacht nach dem Tod seines Vaters bestieg er den Thron zunächst übernahm jedoch Administratoren die Regentschaft. Erst mit 16 Jahren übernahm Karl eigenwilligeren über das Herzogtum Württemberg erwarten verschwenderisch und war auf Berühmtheit scharf erlebte im Luxus und wollte seinen Hof zu etwas ganz besonderem in Europa machen. Das kostete viel Geld deiner hatte 2000 Angestellte und feierte riesige feste. Außerdem hatte Karl eigenen Herz für die Kunst verpflichtete die besten Künstler des Landes erbaute auch noch viele Schlösser zum Beispiel Solitüde Schlaf Furnheim und viele mehr.
Schillers Kritik Trappenhardt denn ihm war die Außenwirkung sehr wichtig
Reisen zur Zeit von Schiller
Schiller war bürgerlicher und bescheidener Herkunft und hatte darum nicht die umfangreichen Reisemöglichkeiten wie reiche Bürger seiner Zeit. Goethe macht eine Reise nach Italien. Dieses land war darum so wichtig, weil beide wichtige Schriftsteller der Weimarer Klassik waren und sich hin zu den alten Römern und alten Griechen orientierten. Schiller konnte sich eine solche Reise nicht leisten.
Reisen dieser Art dauerten sehr lange und waren sehr aufwendig und kostspielig
http://www.literaturwelt.com/autoren/schiller.html
http://books.google.de/books?id=FEtSQYqQSkgC&pg=PA11&lpg=PA11&dq=welt+zu+schillers+zeit&source=bl&ots=MQTArGXYey&sig=4GEzecq4QnULMbzb5thdT3i8mKk&hl=de&sa=X&ei=URItVP_DJ4O1Oq3HgJAH&ved=0CCAQ6AEwADgK#v=onepage&q=welt%20zu%20schillers%20zeit&f=false
Schillers Drang zur Freiheit ist aus seiner Biografie zu erklären, denn er hatte ein Leben das in vielerlei Hinsicht vom Militär geprägt war:
Sein Vater war Offizier und hatte eine dementsprechende Lebenseinstellung, er selbst kommt mit 14 Jahren in Karlsruhe auf Befehl von Karl Eugen in die Karlsschule. In der Schule sollte die Elite des Landes militärisch und mit Drill geformt werden, man wollte dass sie die besten Beamten des Landes hier ausgebildet werden. Es herrschte Strenge und Ordnung. Schiller ist diese Schule ein Graus er greift das Thema immer wieder auf. So kommt die Autorität und auch Karl Eugen Energieräuber und Kabale und Liebe vor
Auf der Schule seiner Medizin studieren er wird aber gedrillt wie ein Soldat hier schreibt er an seinem Werk die Räuber welches ein bedeutendes Stück des dumm und Ranks wert als in Regimentsarzt wird Wetter Stück aufgeführt
Schneller verliert an seinem Arbeitsplatz und der Premiere von die Räuber beizuwohnen erschleicht sich aus der Kaserne diese Flucht nennt man Fahnenflucht wie gelingt ihm noch ein weiteres Mal jedoch kommt sein Verhalten schnell heraus und er muss nach dem Württemberg fliegen Schiller ist nun fahnenflüchtig
Er wird gesucht und verfolgt und im Brot Verhaftung erst später gelingt ihm seine Rehabilitation und viel später gelang dir durch Rom unter anderen durch die Freundschaft zu Goethe
Eine Übersicht wichtiger Person zur Zeit Schillers ist Karl Eugen der Herzog erst eine mächtige Person die mächtigste Person der damaligen Zeit in Schillers Lebensraum die Zeit und auch Schillers Biografie ist eng mit ihm verwoben und er kommt auch in Kabale und Liebe vor
Sein Lieblingstier ist bedenklich in Kabale und Liebe wird das auch aufgegriffen er macht viel Geld in dem er Soldaten Handels hat geliebte und ist Verschwendung süchtig
Schiller thematisiert und kritisiert sein Verhalten er musste wegen der Uraufführung daran Kabale und Liebe und der darin enthaltenen offenen Kritik gegen Karl Eigen dem Herzog von Württemberg sowie Herrn Karl Eugen regierte in der Hochzeit des Absolutismus
Der Absolutismus ist dadurch gekennzeichnet dass er alle drei war Gewalten die Exekutive die Legislative und die Judikative in seiner Hand hat außerdem war kein Eugen ein durch Arthur durch und durch absolutistischer Herrscher mit uneingeschränkter Macht der seine Macht durch Erbe anlangte ein Herrscher von Gottes Gnaden war und der nur Gott über ihn hatte
Karl eingelangten bereits im Alter von von neun Jahren. Alles gemacht nach dem Tod seines Vaters bestieg er den Thron zunächst übernahm jedoch Administratoren die Regentschaft. Erst mit 16 Jahren übernahm Karl eigenwilligeren über das Herzogtum Württemberg erwarten verschwenderisch und war auf Berühmtheit scharf erlebte im Luxus und wollte seinen Hof zu etwas ganz besonderem in Europa machen. Das kostete viel Geld deiner hatte 2000 Angestellte und feierte riesige feste. Außerdem hatte Karl eigenen Herz für die Kunst verpflichtete die besten Künstler des Landes erbaute auch noch viele Schlösser zum Beispiel Solitüde Schlaf Furnheim und viele mehr.
Schillers Kritik Trappenhardt denn ihm war die Außenwirkung sehr wichtig
Reisen zur Zeit von Schiller
Schiller war bürgerlicher und bescheidener Herkunft und hatte darum nicht die umfangreichen Reisemöglichkeiten wie reiche Bürger seiner Zeit. Goethe macht eine Reise nach Italien. Dieses land war darum so wichtig, weil beide wichtige Schriftsteller der Weimarer Klassik waren und sich hin zu den alten Römern und alten Griechen orientierten. Schiller konnte sich eine solche Reise nicht leisten.
Reisen dieser Art dauerten sehr lange und waren sehr aufwendig und kostspielig
http://www.literaturwelt.com/autoren/schiller.html
http://books.google.de/books?id=FEtSQYqQSkgC&pg=PA11&lpg=PA11&dq=welt+zu+schillers+zeit&source=bl&ots=MQTArGXYey&sig=4GEzecq4QnULMbzb5thdT3i8mKk&hl=de&sa=X&ei=URItVP_DJ4O1Oq3HgJAH&ved=0CCAQ6AEwADgK#v=onepage&q=welt%20zu%20schillers%20zeit&f=false
Samstag, 4. Oktober 2014
Weimarer Klassik
Keine andere Literaturrichtung ist so geprägt von dem Einfluss von Goethe und Schiller wie die Weimarer Klassik. Die Epoche beginnt nach Goethes Italienreise im Jahre 1786 und endet mit Schillers Tod.
Der Begriff Klassik leitet sich aus dem lateinischen classicus ab, dies bedeutet zur höchsten Steuerklasse gehörend. Das Zentrum der Weimarer Klassik bildete die Stadt Weimar, in welcher Goethe und Schiller lebten und arbeiteten.
Ursprünglich waren Goethe und Schiller für ihr Schaffen im Sturm und Drang bekannt. Schillers Räuber waren in aller Munde und Goethes Leiden des jungen Werther waren noch den meisten Leuten ein Begriff.
Die Zeit, in welcher sich die Weimarer Klassik selbst erfand, war eine unruhige Zeit. Die französische Revolution hatte die Welt aus den Angeln gehoben, Napoleon hatte sein Unwesen getrieben und die ersten Grundzüge einer Industrialisierung zeigten sich zur damaligen Zeit. Die Unruhe des Sturm und Drang mit dem Widerspruch gegen alle Regeln und Konventionen war noch frisch und es gab Unsicherheiten und Unruhen. Doch auch die Dichter selbst veränderten sich, denn nach dem Gang nach Weimar wurden die jungen Wilden reifer, sie strebten nach Ausgleich und Harmonie. Dies zeigt sich auch im Selbstverständnis der Weimarer Klassik:
Die Grundideen der Weimarer Klassik sind
Außerdem wendet sich die Weimarer Klassik gegen den Rationalismus der Aufklärung und den Subjektivismus des Sturm und Drang und setzt diesem seine Ideale von
Der Mensch soll edel und gut sein, sich nach dem kathegorischen Imperativ von Kant richten und nur so handeln, wie er selbst behandelt werden möchte.
Die Erziehung zum Guten und zur Bildung ist tief in der Idee der Weimarer Klassik verwurzelt. Die Kunst und das Schauspiel sollen helfen die Menschen zu erziehen und zum Guten zu verändern.
Die Literatur bevorzugte vor allem
Die Wirkung
Die Weimarer Klassik übte eine große Faszination auf das Bildungsbürgertum aus. Die Menschen waren von den hohen Idealen und der Harmonie und Schönheit, die diese Werke ausstrahlten begeistert und fasziniert. Man fand es chic Goethe und Schiller zu zitieren und sich auf ihre Werke zu berufen. Bildung galt als DAS Statussymbol der damaligen Zeit und Goethe und Schiller wurden von ihren Anhängern gefeiert wie Popstars.
Die Gedanken über die Bildung veränderten sogar das Schulsystem. Ein Freund von Goethe und Schiller, Wilhelm von Humboldt revolutionierte das Schulsystem und veränderte damit den Erwerb von Bildung bis heute. Er legte den Focus auf die Gymnasien, diese sollten den Menschen erziehen und bilden und zum selbstständigen Denken anregen.
Die Schüler sollten Latein und Griechisch lernen und damit die Basis für ihre humanistische Bildung legen. Dieser humanistische Bildungsbegriff ist noch immer von zentraler Bedeutung.
Werke
Die Werke von Goethe und Schiller bildeten das Fundament der Weimarer Klassik. Andere Autoren, welche zu dieser Zeit publizierten, rechnet man hingegen der Aufklärung und dem Sturm und Drang zu. Auch wenn Goethes Faust zu dieser Zeit erschien war er kein klassisches Werk der Weimarer Klassik, sondern gehört in mehrere Epochen.
Schiller und Goethe überarbeiten ihre Werke auch, damit sie den Vorstellungen der Weimarer Klassik gehorchten. So bearbeitete Goethe Iphigenie und Egmont, Schiller veränderte Don Karlos nachträglich.
Quellen
http://www.pohlw.de/literatur/epochen/klassik.htm
http://www.weimar-tourist.de/weimarer-klassik.html
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/klassik.htm
http://www.tk79.de/facharbeit_goethe-schiller.php
Der Begriff Klassik leitet sich aus dem lateinischen classicus ab, dies bedeutet zur höchsten Steuerklasse gehörend. Das Zentrum der Weimarer Klassik bildete die Stadt Weimar, in welcher Goethe und Schiller lebten und arbeiteten.
Ursprünglich waren Goethe und Schiller für ihr Schaffen im Sturm und Drang bekannt. Schillers Räuber waren in aller Munde und Goethes Leiden des jungen Werther waren noch den meisten Leuten ein Begriff.
Die Zeit, in welcher sich die Weimarer Klassik selbst erfand, war eine unruhige Zeit. Die französische Revolution hatte die Welt aus den Angeln gehoben, Napoleon hatte sein Unwesen getrieben und die ersten Grundzüge einer Industrialisierung zeigten sich zur damaligen Zeit. Die Unruhe des Sturm und Drang mit dem Widerspruch gegen alle Regeln und Konventionen war noch frisch und es gab Unsicherheiten und Unruhen. Doch auch die Dichter selbst veränderten sich, denn nach dem Gang nach Weimar wurden die jungen Wilden reifer, sie strebten nach Ausgleich und Harmonie. Dies zeigt sich auch im Selbstverständnis der Weimarer Klassik:
Die Grundideen der Weimarer Klassik sind
- Die Welt ist geordnet
- die Natur gehorcht einer strengen Ordnung
- Streben nach Ausgleich
- Streben nach Harmonie
- Humanismus
- Der Mensch ruht in sich
- Der Mensch ist in der Natur in der Entfaltung
- Orientierung an der Antike
- Orientierung an dem antiken Griechenland
- Literatur ahmt die Ideale der Antike nach
- Literatur formt und verändert den Menschen
- Die Werke und Ergebnisse dieser Epoche sind zeitlos und ewig
- Die Kunst ist ewig, weil sie über die Zeit erhaben ist
- Die Welt soll sich verändern, jedoch nicht in Form einer Revolution, sondern durch langsame, evolutionäre Veränderung
Außerdem wendet sich die Weimarer Klassik gegen den Rationalismus der Aufklärung und den Subjektivismus des Sturm und Drang und setzt diesem seine Ideale von
- Ewigkeit
- Schönheit und
- Perfektion gegenüber.
Der Mensch soll edel und gut sein, sich nach dem kathegorischen Imperativ von Kant richten und nur so handeln, wie er selbst behandelt werden möchte.
Die Erziehung zum Guten und zur Bildung ist tief in der Idee der Weimarer Klassik verwurzelt. Die Kunst und das Schauspiel sollen helfen die Menschen zu erziehen und zum Guten zu verändern.
Die Literatur bevorzugte vor allem
- Gedankenlyrik
- den Bildungsroman ( Wilhelm Meister)
- die Ballade
- und das Drama
- als Ausdrucksform
Die Stücke veränderten sich hin zu einer geformteren Struktur. Sie gehorchten formalen Kriterien, die Reime wurden wieder streng nach Schemen angeordnet, Prosa verschwand aus den Stücken. Die Metrik wurde regelmäßiger und die Verse wurden gebunden.
Im Sturm und Drang waren all diese Regeln aufgelöst worden, nun wendete man sie wieder streng an. Man hielt sich strikt an die klassischen Formen und den klassischen Aufbau.
Die Wirkung
Die Weimarer Klassik übte eine große Faszination auf das Bildungsbürgertum aus. Die Menschen waren von den hohen Idealen und der Harmonie und Schönheit, die diese Werke ausstrahlten begeistert und fasziniert. Man fand es chic Goethe und Schiller zu zitieren und sich auf ihre Werke zu berufen. Bildung galt als DAS Statussymbol der damaligen Zeit und Goethe und Schiller wurden von ihren Anhängern gefeiert wie Popstars.
Die Gedanken über die Bildung veränderten sogar das Schulsystem. Ein Freund von Goethe und Schiller, Wilhelm von Humboldt revolutionierte das Schulsystem und veränderte damit den Erwerb von Bildung bis heute. Er legte den Focus auf die Gymnasien, diese sollten den Menschen erziehen und bilden und zum selbstständigen Denken anregen.
Die Schüler sollten Latein und Griechisch lernen und damit die Basis für ihre humanistische Bildung legen. Dieser humanistische Bildungsbegriff ist noch immer von zentraler Bedeutung.
Werke
Die Werke von Goethe und Schiller bildeten das Fundament der Weimarer Klassik. Andere Autoren, welche zu dieser Zeit publizierten, rechnet man hingegen der Aufklärung und dem Sturm und Drang zu. Auch wenn Goethes Faust zu dieser Zeit erschien war er kein klassisches Werk der Weimarer Klassik, sondern gehört in mehrere Epochen.
Schiller und Goethe überarbeiten ihre Werke auch, damit sie den Vorstellungen der Weimarer Klassik gehorchten. So bearbeitete Goethe Iphigenie und Egmont, Schiller veränderte Don Karlos nachträglich.
Quellen
http://www.pohlw.de/literatur/epochen/klassik.htm
http://www.weimar-tourist.de/weimarer-klassik.html
http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/klassik.htm
http://www.tk79.de/facharbeit_goethe-schiller.php
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Hintergrundinformationen,
Kabale und Liebe
Freitag, 3. Oktober 2014
Schillers Werke
Dramatische Werke
- Die Räuber (darin das Hektorlied) (1781)
- Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1783)
- Kabale und Liebe (1784)
- Körners Vormittag (1787, szenischer Scherz, wohl zu Körners 31. Geburtstag aufgeführt)
- Don Karlos (1787/88, heute meist Don Carlos)
- Wallenstein-Trilogie (1799)
- Maria Stuart (1800)
- Die Jungfrau von Orléans (1801)
- Die Braut von Messina (1803)
- Wilhelm Tell (1803/04)
- Die Huldigung der Künste (1804)
- Demetrius (unvollendet, 1805)
Erzählprosa
- Eine großmütige Handlung
- Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1786)
- Der Geisterseher (Fragment)
- Spiel des Schicksals
Lyrik
- An die Freude (1786)
- Resignation (1786)
- Die Götter Griechenlandes (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800)
- Hektors Abschied (1790)
- Das verschleierte Bild zu Sais (1795)
- Der Spaziergang (1795)
- Die Teilung der Erde (1795)
- Der Taucher (1797)
- Die Kraniche des Ibykus (1797)
- Ritter Toggenburg (1797)
- Der Handschuh (1797)
- Der Gang nach dem Eisenhammer (1797)
- Der Ring des Polykrates (1797)
- Der Kampf mit dem Drachen (1798)
- Die Bürgschaft (1798)
- Das Lied von der Glocke (1799)
- Nänie (1800)
- Der Antritt des neuen Jahrhunderts (1800)
- Das Siegesfest (1803)
Philosophische Schriften
- Philosophie der Physiologie (1779)
- Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen (1780)
- Über das gegenwärtige deutsche Theater (1782)
- Der Spaziergang unter den Linden (1782)
- Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet (1784)
- Philosophische Briefe (1786)
- Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792)
- Über die tragische Kunst (1792)
- Augustenburger Briefe (1793)
- Über Anmut und Würde (1793)
- Kallias-Briefe (1793)
- Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795)
- Über naive und sentimentalische Dichtung (1795)
- Über den Dilettantismus (1799; zusammen mit Johann Wolfgang von Goethe)
- Über das Erhabene (1801)
Historische Werke
- Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? (Antrittsvorlesung am 26. Mai 1789)
- Geschichte des dreißigjährigen Krieges (1790)
Übersetzungen und Nachdichtungen
- Euripides: Iphigenie in Aulis
- Euripides: Scenen aus den Phönizierinnen
- William Shakespeare: Macbeth (1800)
- Turandot (nach Carlo Gozzi, 1801)
- Der Neffe als Onkel (Lustspiel nach Louis-Benoît Picard, 1803)
- Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen (Lustspiel nach Louis-Benoît Picard, 1803)
- Racine: Phèdre (1805)
- Denis Diderot: Jacques le fataliste et son maître, Teilübersetzung unter dem Titel: Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (1785)
Herausgegebene Zeitschriften
- Wirtembergisches Repertorium (1782–1783)
- Thalia (ab 1784)
- Die Horen (1795–1797)
- Musenalmanach (1796–1800)
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Sturm und Drang
Ich habe bereits einen ausführlichen Text über die Epoche Sturm und Drang im Allgemeinen geschrieben. Darum verlinke ich hier den Artikel über Sturm und Drang für Euch. Ich fasse das wichtigste über diese Epoche aber noch einmal zusammen. Hier jedoch nur in Stichworten:
Sturm und Drang
- auch Genieepoche oder Geniezeit genannt
- erstreckte sich von 1765-1785
- 1777 veröffentlichte Friedrich Maximilan Klinger sein Werk mit dem Titel Sturm und Drang ( Namensgebung geht darauf zurück)
- Strömung der Deutschen Literatur
- Epoche: Aufklärung
- Teil der Aufklärung, zeitgleich zur Empfindsamkeit
- Drama ist bevorzugte Dichtungsform im Sturm und Drang
- Jugendbewegung
- stammte aus dem Bürgermileu
- Literaten waren häufig als Hauslehrer tätig
- Bei vielen Literaten bildete Sturm und Drang nur einen kleinen Ausschnitt des Schaffens ( Goethe und Schiller)
- Erweiterung der Vernunft ( die in der Aufklärung im Mittelpunkt steht ) um das Gefühl ( Sturm und Drang ) = kompletter Mensch
- Gefühl ist wichtiger als die Vernunft
- Gefühle bestimmten den Menschen
- Obrigkeiten werden in Frage gestellt
- Prostest gegen den Absolutismus
- Regeln der Dichtung werden aufgelöst
- Genie im Mittelpunkt der Betrachtung
- Freiheitskampf
- Kampf gegen die Regeln der Gesellschaft
- Individualität der Helden
- Helden handeln und helfen sich selbst
- Sprache ist jugendlich und volksnah
- Dichterische Regeln werden aufgehoben
Vertreter des Sturm und Drang ( Auswahl)
- Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
- Johann Gottfried von Herder (1744-1803)
- Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831)
- Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792)
- Friedrich von Schiller (1759-1805)
Literaturformen
- bürgerliches Drama
- Empfindungslyrik
Dramen im Sturm und Drang
- Kabale und Liebe
- Die Räuber
- Götz von Bärlichen
Warum ist Kabale und Liebe ein Werk aus dem Sturm und Drang?
Schiller dichtete im jugendlichen Alter von 23 Jahren sein Werk Kabale und Liebe. Dies schrieb er als die Jugendbewegung des Sturm und Drang langsam die Weltbühne eroberte. Es handelte sich hierbei um sein drittes Jugenddrama. Die Bewegung des Sturm und Drang wurde vornehmlich durch die jungen Autoren populär, die die Merkmale (s.o) in ihren Werken umsetzten und den Idealen des Sturm und Drang zu neuer Popularität verhalfen.Bei dem Stück Kabale und Liebe handelt es sich um ein Drama, genauer gesagt um ein bürgerliches Drama. Dies ist die bevorzugte Form der Dichtung im Zeitalter der Aufklärung bzw. des Sturm und Drang. Das bürgerliche Trauerspiel stellt eine Sonderform des Dramas dar.
Liebe ist die Hauptsache
Das alles umfassende Thema in dem Stück Kabale und Liebe ist, wie der Titel schon vermuten lässt die Liebe. Im Stück gibt es drei Liebesgeschichten, die alle einen Bezug zum Haupthandlungsstrang haben. Dieser ist die Beziehung von Ferdinand und Luise, die unter keinem guten Stern steht. Ferdinand und Luise sind ihrerseits wieder das Objekt der Begierde von anderen Menschen: Luise wird vom Sekretär Wurm begehrt und Lady Milford schmachtet Ferdinand vergeblich an. Diese verglichen Lieben sind auch der Grund für die Intrigen, denn Wurm versucht mit aller Macht Luise für sich zu gewinnen und sie den Armen von Ferdinand zu entreißen.
Der Focus im Stück liegt komplett auf den Gefühlen der Menschen, so nutzt Schiller das Mittel der Monologe, um die Zuschauer in die Köpfe und Herzen der Charaktere schauen zu lassen. Dieser Focus auf dem Gefühl, vor allem auf der Liebe, ist typisch für den Sturm und Drang und seine Vertreter.
Ferdinand ist voller Liebe und ein Mann voller Gefühl, was ihn zum typischen Vertreter der Strömung des Sturm und Drang macht:
Ferdinand als Vertreter des Sturm und Drang
Ferdinand ist voller Liebe für seine Luise, er ist bereit sich allen Widrigkeiten zu stellen. Auch wenn die Vernunft ihm sagen wird, dass es nicht klug ist sich seinem mächtigen Vater gegenüber zu stellen, als dieser Luise kritisiert handelt er dennoch gemäß seines Herzens. Diese beiden Elemente machen ihn zu einem würdigen Stürmer und Dränger, der seinen Gefühlen nachgibt. Zudem ist es typisch für den Sturm und Drang Herrscher in Frage zu stellen. Ferdinand ist in vielerlei Hinsicht ein Vertreter des Sturm und Drang
- Er ist von seinem Herzen dominiert
- Er lehnt sich gegen die Herrschenden auf ( gegen seinen Vater )
- Er entspricht dem Bild des jugendlichen Liebenden
- Er handelt nicht nach Vernunft, sondern nach Gefühl
Luise und Miller als Vertreter der Aufklärung
Sie entspricht eher dem Ideal der Aufklärung, da sie vernünftig und vernunftdominiert handelt. Sie vertritt eher traditionelle Werte, da sie fest an ihrer Familie festhält. Dennoch legt sie hohen Wert auf Bildung auch als Angehörige einer niederen sozialen Schicht.
Liebe als Dreh und Angelpunkt
Wie man im Stück Kabale und Liebe sehr deutlich sehen kann ist Liebe der Dreh und Angelpunkt des Stückes. Nur wegen der Liebe gibt es die ganzen Intrigen. Nur wegen der Liebe passiert das ganze Unglück. Die Liebe ist die alles einnehmende, dominierende Macht, welche die Menschen negativ beeinflusst.Durch diese hohe Macht des Gefühls und die alles einnehmende Emotionalität ist das Stück ein typisches Stück aus dem Sturm und Drang.
Obrigkeiten auf dem Prüfstand
Ein typisches Merkmal von Stücken aus dem Sturm und Drang ist es, dass in den Dramen die Obrigkeit kritisch unter die Lupe genommen wird. So ist dies auch hier.Schiller hat gleich mehrere Kritikpunkte am Leben des Adels und kritisiert den Soldatenhandel, das Mätressentum und das der Adel in verschwenderischem Reichtum lebt. Er lässt die Adeligen verdorben und intrigant sein. Der Präsident, der mächtigste Mann im Land ist ein falscher und durchtriebener Mensch mit einem schlechten Charakter. Er opfert das Glück seines Sohnes, da er lieber eine Beziehung zwischen Ferdinand und der mächtigen Lady Milford möchte, als eine Beziehung zwischen Ferdinand und Luise.
Lady Milford ist die einzige Adelige, die im Stück einigermaßen gut weg kommt. Sie willigt nicht in die schlimmen Machenschaften wie den Soldatenhandel ein, sondern stellt sich aktiv dagegen. Und als sie mit der bürgerlichen Unschuld der Luise konfrontiert wird lässt sie sich bekehren und kehrt dem Adel mit all seinen Vorzügen den Rücken und geht.
Der Fürst selbst ist ein skrupelloser Mann, der nichts auslässt, um seinen Reichtum zu vergrößern. Er verkauft Soldaten, um sich selbst zu bereichern. Diese Probleme und diese Sachen gab es früher wirklich. Also der Adel hat tatsächlich häufig Geliebte gehabt, welche dann vom Volk finanziert wurden. Einige lebte in prächtigen Schlössern, während die Bevölkerung hungerte.
Ständische Gesellschaft wird kritisiert
Diese Kritik an der ständischen Gesellschaft findet man auch in Kabale und Liebe. Im Stück gibt es direkte Anspielungen auf echte Personen, welche wirklich damals gelebt haben. Diese Kritik bezieht sich auf die echten Herrscher der damaligen Zeit. Besonders der Herzog zeichnete sich durch den Soldatenhandel und die Verschwendungssucht aus.
Thematisierung von politischen Missständen und Auflehnen gegen die herrschenden Schichten
Das Auflehnen gegen die herrschenden Schichten und gegen das Militär ging so weit dass Schiller dafür auch Ärger bekam. Dies ging so weit, dass er sich zeitweise sogar verstecken musste. Die Herrschenden ließen sich nicht gerne kritisieren und so war es nicht verwunderlich, dass Schiller dafür Ärger bekam.
Helden des Dramas sind Bürgerliche
Während vor der Zeit des Sturm und Drang Adelige und ihre Probleme im Mittelpunkt der Dichtung standen, gelang es den Dichtern dieser Strömung die Schauplätze der Dramen aus den Schlössern und in die Bürgerhäuser zu verlagern. So ist dies auch bei Kabale und Liebe, denn der gesamte letzte Akt spielt im Haus der Familie Miller. Diese sind ja eine bürgerliche Familie.
Das sich Ferdinand und Luise verlieben hebt ja auch die Standesgrenzen auf. In der Gesellschaft der damaligen Zeit war es undenkbar, dass sich bürgerliche Leute mit Angehörigen des Adels in einer Liebesbeziehung verbinden.
Natürlichkeit ist wichtiger als adelige Schönheit
Man sieht an Kabale und Liebe deutlich wo das Schönheitsideal im Sturm und Drang liegt. Es ist nicht die reiche Lady Milford, die in dem besonderen Licht der natürlichen Schöhnheit erstrahlt, sondern die natürliche Bürgerliche Luise, die das Herz von Ferdinand und das Herz der Zuschauer im Sturm erobert.
Die Sprache ist einfach und bürgerlich
In Kabale und Liebe ist die Sprache zwar schwer zu lesen, aber für die damalige Zeit war die Sprache sehr einfach gehalten. Der bürgerlichen und einfachen Sprache von Luise wird die geschwollene, schwer verständliche Sprache des Hofmarschall von Kalb gegenüber gestellt.
Schiller hält die Sprache im Stück zwar überwiegend einfach, jedoch nutzt er sie auch kunstvoll als Werkzeug um viele Dinge auszudrücken. Neben den Gefühlen der Figuren drückt die Sprache auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht aus. Im Falle der Familie Miller ist es so, dass es sich zwar um eine Familie aus einfachen Verhältnissen handelt, dass die Mutter aber versucht die Sprache der Gebildeten und Reichen nach zu ahmen. Leider ohne Erfolg. Sie spricht die Begriffe falsch aus und wird so eher zu einer komischen Figur.
Sprache des Stücks und Aufbau
Die Sprache und der Aufbau von Kabale und Liebe spricht sehr dafür, dass es sich bei dem Stück um ein Drama handelt, welches nach den Regeln des Sturm und Drang erstellt worden ist.
Die Adeligen haben eine andere Sprache, als die Bürgerlichen. Die Adeligen, insbesondere der Hofmarschall, kommen in dem Stück ja eher schlecht weg, so ist dies auch in Punkto Sprache. Der Hofmarschall spricht übertrieben und geschwollen und wird dadurch sehr unsympatisch.
Die Sprache ist zudem sehr emotional, denn es gibt viele Ausrufe (Interjektionen ) und sehr viele kurze Sätze ( Elipsen ) wenn die Ereignisse dramatisch werden.
Der Aufbau des Stückes ist aber nicht neu. Zwar war es in der Strömung des Sturm und Drang üblich die Regeln der Dichtung zu brechen, jedoch ist dies hier nicht der Fall. Das Stück ist zwar in Prosa verfasst, jedoch gehorcht es den dichterischen Vorschriften der Klassik. Es hat nämlich fünf Akte, welche nach der klassischen Form angeordnet sind ( Siehe Sprache, Aufbau, Interpretation )
Das Drama spielt im bürgerlichen Mileu
Während vor der Zeit des Sturm und Drang die Dramen im Adel angesiedelt waren, sind seit der Aufklärung auch die Lebensbedigungen und Lebensgeschichten der Bürgerlichen von Bedeutung.
Aufbrechen dichterischer Regeln
Viele Kritiker der damals modernen Dichtung merkten an, dass die Stücke durch das Fehlen dichterischer Regeln fast unspielbar wurden, denn die Werke waren nicht mehr in der ursprünglich gewohnten, technisch ausgefeilten Form aufgebaut. Viele Kritiker nannten die Werke technisch entstellt. Durch diesen neuen Aufbau und die fehlende Struktur war es schwierig geworden, die Stücke auf die Bühne zu bringen.
Die Helden helfen sich selbst
In der Klassik und vielen weiteren Epochen war der Mensch in der Literatur oft nur ein Spielball der Götter oder des Schicksals. Häufig waren sie dem Willen und Streben der höheren Mächte ausgeliefert und konnten auf die Ereignisse keinen Einfluss nehmen. Mit der Aufklärung, welche nicht nur das Herrscherbild veränderte, sondern auch die Sicht auf den Menschen revolutionierte bekamen die Helden auf einmal Macht über ihr Schicksal.
Nun war es nicht mehr allein Gott oder das Schicksal, was sie in das Unglück der Tragödie schickte, sondern es waren die Helden selbst. Diese hatten Einfluss und Macht über ihr Sein und Werden, auch wenn sie es nicht immer zum Guten einsetzten.
Die Stürmer und Dränger sind radikal
Wie der Name Sturm und Drang schon sagt ist in dieser Epoche alles mit Hitzigkeit und Emotionen verbunden. So ist es auch bei den Ansichten. Diese waren nicht länger an die Obrigkeit angepasst, sondern man erlaubte sich eigene Gedanken und Ideale zu haben. Außerdem handelt es sich beim Sturm und Drang um eine Jugendbewegung. Für Jugendbewegungen und neue Strömungen ist ein gewisses Maß an Radikalität typisch.
Der Titel des Stück
Das Stück sollte eigentlich Luise Millen heißen. Auch dies wäre ein Merkmal für ein Stück aus dem Sturm und Drang gewesen. Denn die Bürgerlichen waren zuvor nie im Mittelpunkt des Interesses in der Literatur. Nun, im Zeitalter der Aufklärung, hat sich das Bürgertum emanzipiert und dies schlägt sich auch im literarischen Schaffen nieder. Schiller änderte den Titel des Stücks auf Anraten des Freiherrn von Dahlberg in den Titel Kabale und Liebe. Dies hatte gleich zwei Aspekte, die dem damaligen Zeitgeist entsprachen. Der eine Aspekt ist, dass Doppeltitel zur damaligen Zeit sehr beliebt waren. Der andere Aspekt ist, dass so bereits im Titel die Betonung auf das Gefühl deutlich wurde, denn der Titel enthält ja bereits das Wort LIEBE.
Man muss noch festhalten, dass es sich bei der Beziehung zwischen Ferdinand und Luise um eine nicht ganz typische Liebesbeziehung des Sturm und Drang handelt. Die Beziehung ist ja eine Liebe zwischen einem Adeligen und einer Bürgerlichen. Entgegen der konventionellen Darstellung im Sturm und Drang ist Ferdinand aber kein gefühlskalter Adeliger, sondern steht fest zu seiner Liebe zu Luise.
Quellen und weiterführende Links
- http://www.literaturwelt.com/epochen/sturm.html
- http://wortwuchs.net/literaturepochen/sturm-und-drang/
- http://www.schultreff.de/referate/deutsch/r0143t00.htm
- http://www.kabale-und-liebe.de/was-sind-die-merkmale-der-sturm-und-drang-zeit/
- http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/96849.html
- http://www.e-hausaufgaben.de/Referate/D3475-Schiller-Kabale-und-Liebe-Sturm-und-Drang-Referat.php
- http://www.kf-web.de/referate/hkabale.html
- http://wirlesenfaust.blogspot.com/2013/05/sturm-und-drang.html
- http://www.abiunity.de/thread.php?threadid=28891&sid=
- http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/kabale2.pdf
- http://www.abipur.de/referate/stat/656837347.html
- http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Kabale_und_Liebe.html
- http://www.kinderzeitmaschine.de/neuzeit/lucys-wissensbox/kategorie/philosophie-literatur-die-grossen-denker-und-schreiber-ihrer-zeit/frage/was-bedeutet-literatur-des-sturm-und-drang.html?no_cache=1&ht=6&ut1=115
- http://www.bbs1-lueneburg.de/joomla/images/files/deutsch/deutsch_homepage/sturm_und_drang_1.pdf
- http://prezi.com/w25ol1wbzbkc/kabale-und-liebe-als-typisches-werk-des-sturm-und-drang/
- http://books.google.de/books?id=dDr6wZ223DEC&pg=PA131&lpg=PA131&dq=Warum+ist+Kabale+und+Liebe+ein+Werk+aus+dem+Sturm+und+Drang?&source=bl&ots=cozLMSCWfR&sig=p3QzZMc7P-0HkaKpdRJYb97nPfA&hl=de&sa=X&ei=DpP8U7QCj8TiBMbcgJAO&ved=0CEoQ6AEwBTgK
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Glossar
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- Antichamber
- Attachement
- Arrangement
- à la Hérisson
- akkompagnieren
- Assemblée
- Adagio
- ahndet
- Almosen
- barbarischer
- Billetdoux
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- Chapeaubas
- Cherubim
- coram nehmen Studensprache für zur Rede Stellen
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- Demant
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Freitag, 5. September 2014
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