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Samstag, 25. Oktober 2014

Aufführungsgeschichte Kabale und Liebe

Bei seiner Arbeit an Kabale und Liebe, welches er ursprünglich mit dem Namen Luise Millerin versah, plante er den Adel zu kritisieren und schrieb folgendes  er im Februar 1783 an  Intendanten des Mannheimer Theaters, Reichsfreiherr von Dalberg:Quelle http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/sturmwerke/kabale_mats.html
"Euer Exzellenz scheinen ... noch einiges Zutrauen zu meiner dramatischen Feder zu haben. Ich wünschte nichts, als solches zu verdienen; weil ich mich aber der Gefahr, Ihre Erwartung zu hintergehen, nicht neuerdings aussetzen möchte, nehme ich mir die Freiheit, einiges von der "Luise Millerin" vorauszusagen.
Außer der Vielfältigkeit der Charaktere und der Verwicklung der Handlung hat dieses Trauerspiel auch den Mangel, daß Komisches mit Tragischem, Launen mit Schrecken wechselt ... Wenn diese Fehler, die ich eurer Exzellenz mit Absicht vorhersage, für die bühen nichts Anstößiges haben, so glaube ich, daß Sie mit dem Übrigen zufrieden sein werden." (Schiller an Dalberg, 3.4.1783)
Die Aufführung von Kabale und Liebe war mit viel Aufregung verbunden. Nach der Uraufführung machte der kontroverse Inhalt des Stücks schnell die Runde. Die bürgerlichen Kritiker feierten das Stück, da es offen die Herrschaftspraxis  der Herzoge anprangerte. Die höfischen Kritiker hingegen verrissen das Stück, weil es ja deren politischen Überzeugungen zu wider lief.


Besonders die Szene mit dem Kammerdiener, welcher zu Lady Milford geht und ihr edle Steine bringt, erregte die Gemüter. Denn in dieser Szene wird der Soldatenhandel der Herrschenden ganz offen und schonungslos kritisiert. Da dies in der, für den Sturm und Drang typischen, volksnahen Sprache geschah, war diese Kritik auch für alle Bürger hörbar und regte deren Denken an.

Diese Kritik konnten die Mannheimer nicht ertragen fand Schiller, darum lies er die gesamte Kammerdienerszene bei den Aufführungen in Mannheim komplett weg.

Bei den Zuschauern erregte das Stück viel Aufmerksamkeit und erntete tosenden Beifall. Hingegen sah sich das adelige Publikum schlecht dargestellt und fühlte sich sehr vor den Kopf gestoßen, was in zahlreichen Rückmeldungen adeliger Zuschauer deutlich wurde.
In Berlin schlug das Stück bombastisch ein, hier hatte man mit sieben Aufführungen pro Monat viele begeisterte Zuschauer. Doch nicht überall stieß das Stück auf so viel Gegenliebe: In viele Städten wurde die Aufführung untersagt, die Herrschenden wollten sich nicht in so schlechtem Licht sehen. So wurde in Stuttgardt die Aufführung unterbunden, in dem der Herzog einfach für mehrere Wochen die Theater schließen lies. Von 1782-1785 wird das Stück und andere Dramen aus Schillers Feder in Frankfurt in  24 Aufführungen auf die Bühne gebracht. 


Freitag, 24. Oktober 2014

Was ist ein bürgerliches Trauerspiel?



Was ist das bürgerliche Trauerspiel?

Diese Form des Drama kam im 18. Jahrhundert auf und ist meist ein Drama in geschlossener Form. Diese dramatische Gattung entstand in der Zeit der Aufklärung. Zunächst gab es keine einheitliche Begrifflichkeit für diese Dramenform im deutschsprachigen Raum.

Im bürgerlichen Trauerspiel spielen die Bürgerlichen die Hauptrolle. In früheren Stücken war der Adel die Hauptperson in der Tragödie, nun sind es die Bürger, die im Mittelpunkt stehen. Die Ständeklausel ist aufgehoben und das bürgerliche Trauerspiel zeichnet sich durch eine freiere Form aus, als dies in den vorhergehenden Dramen der Fall war. 

Das bürgerliche Trauerspiel war eine Form des Dramas im 18. Jahrhundert und entstand als Reaktion auf die tiefgreifenden, gesellschaftlichen Veränderungen der damaligen Zeit. Es erweiterte die herkömmlichen Themen des Dramas um die Probleme und Lebensbedingungen der bürgerlichen Schicht und sorgte für eine größere Themenvielfalt.

In diesen Stücken, in denen die Hauptperson meistens weiblich waren wurde die früher übliche Reimform durch Prosa ersetzt. Das Publikum konnte sich mit den Hauptpersonen weitaus besser identifizieren, als dies bei den Charakteren der adeligen Schicht der Fall war. Außerdem spielten die Emotionen der Hauptpersonen einen wichtige Rolle, die Personen waren nun auch als Individuen wahrnehmbar und konnten so in ihrer Gedanken und Gefühlswelt betrachtet werden.

Dies macht das bürgerliche Trauerspiel zu einer wichtigen Gattungsform im Sturm und Drang, denn da stand das Individuum, dessen Gefühl  und die Kritik an der adeligen Gesellschaft im Mittelpunkt.

Welche Phasen durchlief das bürgerliche Trauerspiel?

Das bürgerliche Trauerspiel hat insgesamt drei Entwicklungsphasen durchlaufen:
Die erste Phase thematisierte den Adel und den Konflikt der Bürger mit dem Adel. Hierbei wurde die hohe Moral der Bürger im bürgerlichen Trauerspiel hervorgehoben und man kritisierte den Adel in den Stücken stark. Kabale und Liebe gehört in diese frühe Form des bürgerlichen Trauerspiel.

In der zweiten Phase übte man nicht länger Kritik am Adel, sondern kritisierte in den Dramen auch die kleinbürgerlichen Moralvorstellungen und das Kleinbürgertum an sich. ein berühmtes Beispiel für das bürgerliche Trauerspiel aus der zweiten Phase ist Maria Magdalena von Friedrich Hebbel.

In der dritten Phase steht der Konflikt zwischen der Arbeiterschicht und dem Bürgertum im Mittelpunkt. Dabei werden naturalistische Erzählweisen verwendet. Berühmte Vertreter dieser Schaffensperiode sind Ibsen und Hauptmann mit ihren naturalistischen Dramen.

Was ist das Bürgertum?


Hierbei handelt es sich um eine Gruppe, die den niederen Adel umspannen konnte, aber auch die einfachen Leute. Meist handelt es sich dabei um die Bürger, die eine gute gesellschaftliche Stellung hatte. Bürger standen in der gesellschaftlichen Ordnung der damaligen Zeit über den Bauern und Arbeitern und hatten einen Zugang zu Bildung.

Über den Bürgern befanden sich die Adeligen und die Angehörigen der Kirchen. Diese hatten große Macht und einen hohen gesellschaftlichen Einfluss.

Diese gesellschaftswissenschaftliche Eingrenzung des Bürgers kann so nicht übernommen werden, wenn es um die bürgerliche Tragödie geht. Wichtiger war den Literaten, die die bürgerliche Tragödie verfassten, die moralische Überlegenheit der Bürger gegenüber dem Adel.



Was ging dem bürgerlichen Trauerspiel voran?


Früher war es üblich, dass die Adeligen und Reichen die Hauptrolle in einer Tragödie spielten. Dies geht auf die Annahme zurück, dass es um so dramatischer und spannender für den Zuschauer ist, je höher die Stellung der Hauptperson ist. Denn wenn ein vorher reicher Mensch plötzlich arm wird oder wenn einem Menschen mit hohen Privilegien ein Unglück widerfährt, dann ist die Fallhöhe ja höher. Diese Regel der Tragödie nannte man die Ständeklausel, also die Figuren einer Tragödie hatten alle einen sehr hohen Rang.

Ursprünglich gab es nur eine Tragödie und ein bürgerliches Lustspiel. Das heißt das die tiefgehenden literarischen Stoffe und Themen im Adel angesiedelt waren.  Beispielsweise bezog sich Gottscheed 1730 noch streng auf Aristoteles Poetik in seinem Werk "Versuch einer critischen Dichtkunst vor die Deutschen" und definierte die Tragödie als Stück das sich auf die tragischen Konflikte im Adel bezog.

Im Zuge der Aufklärung und des Sturm und Drang rückten die Bürgerlichen in den Focus der Aufmerksamkeit. Man brach bewusst mit den klassischen Regeln wie ein Schauspiel aufgebaut zu sein hatte, zu Gunsten eines neuen Aufbaus und zu Gunsten von künstlerischer Freiheit. Aus der Tragödie, in der nur adelige Figuren ins Elend gestürzt wurde, wurde das bürgerliche Trauerspiel. In ihm geschieht auch den einfachen Menschen Leid.

Einen Zwischenschritt in Richtung bürgerlichem Trauerspiel bildete die heroische Tragödie, in welcher schon bürgerliche Personen in der Haupthandlung auftreten konnten, welche aber noch nicht ausschließlich im bürgerlichen Milieu angesiedelt war.

Als erstes bürgerliches Trauerspiel gilt den meisten Literaturwissenschaftlern Lessings Stück " Miss Sara Samson", jedoch weißt Dauricht 1965 ( Entstehung des bürgerlichen Trauerspiel in Deutschland Berlin 1965) darauf hin, dass dem noch ein früheres Werk voran geht. Es handelt sich dabei um Christian Leberecht Martiti: Rhynsolt und Spapphira.

Themen und Motive des Bürgerlichen Trauerspiel


Entweder ging es im deutschsprachigen Raum um die Gefühle der dargestellten Personen, hierbei lag der Focus auf der Empfindsamkeit. Gesellschaftliche Themen wurden dabei nicht tangiert und politische Missstände blieben bei dieser Form des Trauerspiels ausgeklammert.

Einen anderen Schwerpunkt hatten die bürgerlichen Trauerspiele die sich auf das Behandeln gesellschaftlicher Missstände konzentriert hatten. Hierbei stand meistens der Adel mit seiner Verschwendungssucht, seinen Mätressenwesen und dem schlechten Umgang mit den Bürgern in der Kritik ( Soldatenhandel in Kabale und Liebe ). Hierbei grenzte man sich durch einen hohen moralischen Anspruch vom Hochadel ab und stellte diesen als schlecht, verdorben und verkommen dar. So ist dies auch bei Kabale und Liebe der Fall.

Häufig werden im bürgerlichen Trauerspiel Motive aus Sagen oder anderen literarischen Motiven verarbeitet. Diese werden jedoch vereinfacht und die sprachliche Ausgefeiltheit der ursprünglichen Texte wird nicht übernommen. Vielmehr wird die Sprache vereinfacht und der Aufbau schlichter gehalten. Die Sprache wird auf ein bürgerliches, leicht verständliches Niveau gebracht.

Warum ist Kabale und Liebe ein bürgerliches Trauerspiel

In Kabale und Liebe findet man einen Konflikt vor, der durch den Unterschied zwischen den gesellschaftlichen Ständen bedingt ist. Luise ist eine bürgerliche Hauptfigur, die in einen adeligen Mann verliebt ist. Hierin sind gleich zwei Merkmale des bürgerlichen Trauerspiels enthalten
Luise als bürgerliche Hauptfigur wäre in einem Stück bei dem die Ständeklausel streng angewendet wird und denkbar gewesen.
Der Konflikt zwischen dem Adel und dem Bürgertum ist ein weiterer Aspekt, welcher Kabale und Liebe als bürgerliches Trauerspiel kennzeichnet. Die Liebe, die über die Standesgrenzen hinweg geht, ist ein wichtiges Merkmal des bürgerlichen Trauerspiel.

Die Sprache und Form des Trauerspiels ist formal und geschlossen ( es handelt sich um ein geschlossenes Drama).

Berühmte bürgerliche Trauerspiele


Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti
Friedrich Schiller: Kabale und Liebe
Heinrich Leopold Wagner: Die Kindermörderin
Friedrich Hebbel: Maria Magdalena
Arthur Schnitzler: Liebelei
Gerhart Hauptmann: Rose Bernd
J.M.R. Lenz: Die Soldaten

Quellen:

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Trauerspiel
  2. http://www.waldschule-schwanewede.de/pages/projekte/2005/aufklaerung/buerg_trauerspiel.html
  3. http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/81980.html
  4. https://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/dramatik/trauerspiel.htm
  5. http://www.fernuni-hagen.de/EUROL/termini/welcome.html?page=/EUROL/termini/8420.htm
  6. http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/B%FCrgerliches_Trauerspiel.html


Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Mätressen - Kabale und Liebe

Was ist eine Mätresse?


Früher war es  durchaus üblich, dass sich die Herrscher und Mächtigen neben ihrer Ehefrau noch eine weitere Frau hielten. Diese Frauen nannte man Mätressen, jedoch gibt es noch viele weitere Namen für die Frauen, die ausschließlich bei Hofe lebten, um den Herrscher Vergnügen zu bereiten.


Die Herrscher hatten oft mehrere Mätressen, die sie mit kostbaren Geschenken und einem opulenten Lebensstil unterhielten. Oft waren das Frauen, die indirekt auch große Macht hatten, da der König oder Herzog ihnen ja sehr zugetan war.




Mätressenwesen in Kabale und Liebe 


In Kabale und Liebe geht es ebenfalls um Mätressen und deren Machtposition bei Hofe. Im Stück ist es Lady Milford, die eine Geliebte des Herrschers ist und darum große Macht bei Hofe hat. Ihr Wort hat großes Gewicht und sie ist sich ihrer Macht auch durchaus bewusst.

Lady Milford wird vom Fürsten immer sehr reich beschenkt und wohnt auch in einer guten Umgebung. Sie hat ein eigenes Palais und bekommt von ihm kostbare Steine geschenkt. Dennoch ist die gebildete Engländerin unglücklich mit ihrer Rolle als Mätresse und fühlt sich eingesperrt und unzufrieden. Sie hat zwar viel Macht und kann viel Einfluss auf andere Menschen nehmen, doch das was sie wirklich will kann sie nicht bekommen. Sie hat ihre Liebe verkauft um ein privilegiertes Leben zu führen, jedoch gehört ihr Herz Ferdinand. Dieser liebt aber Luise. Darum hasst Lady Milford das bürgerliche Mädchen.

Historische Vorbilder für Lady Milford 


In der Geschichte hat es einige Mätressen gegeben, die viel Luxus genießen konnten und einen nicht unerheblichen Einfluss auf ihre Liebhaber gehabt haben. Eine berühmte Mätresse war Marquise de Pompadour, die in mehr als einem Duzend Schlösser leben konnte und damit nicht nur dem Herrscher, sondern auch dem Volk teuer zu stehen kam.

Zu Schillers Zeiten war der Herzog Karl Eugen an der Macht, dieser ist das Vorbild für die Figuren in Kabale und Liebe.

Schiller hatte gute Kenntnisse vom Leben bei Hofe, er lebte zu einer Zeit, als die Herrscher absolutistisch über alles bestimmen konnten was in ihrem Land passiert. Schillers Vorlage für das Hofleben in Kabale und Liebe war typisch für die Situation in ganz Deutschland: Der verschwenderische Adel, der moralisch verwerfliche Sitten an den Tag legt, herrscht uneingeschränkt über die meist ländliche Bevölkerung. In Baden-Würtemberg waren fast 80 Prozent der Untergebenen Bauern, die meist in einfachen Verhältnissen lebten und mit ihrer Arbeit das verschwenderische Hofleben finanzierten.

Die reale Figur hinter dem Stück Kabale und Liebe war der Herzog von Baden-Würtemberg  Karl Eugen.  Er hatte eine Geliebte: Franziska Theresia Reichsgräfin von Hohenheim war die historische Figur, die Schiller in seinem Stück Kabale und Liebe zu Lady Milford machte. Ebenso wie Lady Milford hatte die gebildete Franziska von Hohenheim einen hohen Einfluss auf Karl Eugen und wurde später sogar ganz offiziell seine Frau.  Franziska von Hohenheim war ähnlich wie Lady Milford eine Frau mit großen Moralvorstellungen und litt sehr darunter, dass sie nicht rechtmäßige Ehefrau des Herzogs war und dieser noch anderweitig verheiratet war.

Quellen


  • http://www.klausschenck.de/ks/downloads/realerhintergrundkarleugen.pdf
  • http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/107803.html
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_von_Hohenheim

900-252 Franziska von HohenheimGemeinfreiHinweise zur Weiternutzung
http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_von_Hohenheim#mediaviewer/Datei:900-252_Franziska_von_Hohenheim.jpgJakob Friedrich Weckherlin - eingescannt aus: Robert Uhland (Hrsgb.): 900 Jahre Haus Württemberg, 3. Aufl., Stuttgart, 1985, ISBN 3-17-008930-7,





Montag, 20. Oktober 2014

Soziogramm Kabale und Liebe

Beziehungen in Kabale und Liebe 
In diesem Soziogramm kann man gut erkennen wie die Charaktere aus Kabale und Liebe zueinander stehen. Wer mit welche Verbindung hat ist hier auf einem Blick zu erkennen. Dabei ist es zunächst  nicht nach Art der Beziehung ( Verwandtschaft oder Liebesbeziehung, Feindschaft oder Freundschaft ) unterschieden und auch nicht aufgeführt, ob die Beziehung einseitig oder Beidseitig sind. 

Goethe und Schiller

Goethe und Schiller waren eng befreundet, wie man an Hand von vielen Briefen sehen kann.

Weimarer Klassik

In der Klassik orientierten sich die Schriftsteller an den ruhmreichen Werken der Antike. Diese wurde gefeiert und auch nachgeahmt. Um sich sinnliche Eindrücke dieser Epoche zu holen reiste Goethe nach Italien, ein Impuls welcher Schiller verwehrt blieb.
Schiller musste ohne diese Eindrücke sein Schaffen vollbringen.

Wenn man an die Weimarer Klassik denkst kommt man an Goethe und Schiller nicht vorbei.  Zunächst hatten sie gemischte Gefühle für einander, denn sie hatten ein sehr schwieriges Verhältnis sie waren sehr unterschiedlich und so war es nicht nur für Zeitzeugen überraschend dass die beiden zueinander fanden

Sie lernten sich 1779 in Stuttgart kennen Schiller war zu dem Zeitpunkt noch Student Goethe war fast 40 Jahre alt und sein Wärter war schon vor 14 Jahren erschienen Goethe war schon eine etablierte Größe in Literatur Zirkus er war bekannt obwohl eine literarische Pause eingelegt hatte

Schiller und sah ihn als Konkurrenz
Jedoch war er konkurrenzfähig Peter Dau frischen Wind in die Literatur gebracht hatte ihn umdrehte der Duft der Freiheit Göttingen störte sich etwas daran da die Konkurrenz wahrnehmen Namen da jeder Schüler verehrter Schillerring gegen Dritte zu Goethe auf die erste Begegnung ließ noch nicht ahnen welch große Freundschaft entstehen sollte es war eher kühl distanziert und von Ungleichgewicht geprägt 


Das zweite Treffen fand 1788 statt in Charlotte verlangen Geizhaus Schiller heiratete sie später Goette berichtete von seiner Italienreise und Schiller würde ihm fasziniert zu dir rascherer noch unterlegen und gültig kenntlicherer nur von die Räuber von denen er sich distanziert hatte man sagte das Schiller Goethe als Einheits eine stolze prüde wahrnahm welche man ein Kind machen muss um sich vor der Welt zu demütigen. Dies drückte das distanziertes Verhältnis zwischen den beiden Literaturgrößen aus 

Seefahrt nenn doch zueinander als Goethe die schwarze Wäsche lassen erahnter Stelle hatte die brauchen gegründet war darum gut vernetzt hier wirkte Goethe damit bei der ergänzten sich blieben aber individuell viele meinten das es sich um eine Zweck Freundschaft zwischen den beiden handelte gemeinsam schufen sie auch verschiedene Werke

Sie Schuon Nicci Nieren Verse in denen sie Freunde und Feinde herunter gemacht haben beide trafen sich auf den Jena bei Schiller beide Frauen der bekannten Listen unter dieser Freundschaft bald waren Sie Kollegen und Freunde Goethe besuchte Schiller als dieser krank war aber beim Thema Christiane Vulpius Leute die Freundschaft auf sie lebte mit Goethe in wilder Ehe Angela machte das nicht erbrachte Christiane kein Respekt entgegen 

Goethe und Schiller war ihre Bedeutung wir Wichtigkeit also ihre Sonderrolle der Freundschaft klar die Freundschaft wird auch nachhaltig auf spätere Schriftsteller sie waren frei für gute und Schüler eine Art Schutz gegen Widerstände der Zeit sie wussten auch wie einzigartig sie in ihrer literarischen Fähigkeiten brachte

Schiller hatte durch die Revolution mehr Nachruhm galt als im Begriff der Freiheit Goethe war nicht aufschienest Beerdigung erginget zu Beerdigung aber er bewahrte seinen Schädel eine Zeit bei lang bei sich auf von wem er dachte das ist sicher Schillers Schädel handelt Goethel dieses aber durch DIN A Beleg widerlegt worden 


Goethe war nasche das tut total fertig und zog sich komplett zurück er sagte das lustig sein Leben geht welcher mich durch die Umwelt halber wäre Schillers Tod besetzte auch gleich das Ende der Weimarer Klassik

Nach außen wirken die Freundschaft perfekt aber das war sie nicht Güte dominierte in Weimar das war zunächst für Schüler irritierend und schlecht heute stehen sie gemeinsam in Weimar vor dem Deutschen Nationaltheater auf dem Theaterplatz die Statue ist in Bronze gegossen und stellt beide in gleicher Größe da obwohl Schiller 1,90 m groß war und Goethe nur 1,69 m
Die Statue stand im Entwurf vom Bildhauer Ernst Rietschel mithilfe von Gustav Kiez und wurde von Ferdinand Miller gegossen

Im Briefwechsel zwischen beiden bewegt sich wie eng die Freundschaft zusammenhängen sie schrieb auch ihre über ihre Arbeit an tauschen sich aus sie tauschen sich auch über ihre Gefühle außen über ihre Kollegen so schrieb Goethe zum Beispiel am 17.8.1799 überschlägigem Wieland der Briefwechsel erstreckt sich von 1794-1805 und fällt einige komplette Bücher 


Die gemeinsame Schaffenszeit von Goethe und Schiller

Schiller disziplinierte Gute und gute Hauptschüler aus dem Sturm und Drang in die Klassik die Xenien sag mir Theaterkunst revolutionieren und Schiller schrieb ein Gedicht anrührte also den Marhahnen von Voltaire auf die Bühne brachte Goethe sagte er verdanke Schiller viele Balladen wozu er ihn getrieben habe sie wollten gemeinsam das Theater revolutionieren Schiller zugedachte 1799 nach Weimar und begann wieder Theaterstücke zu schreiben gemeinsam planen Sie Ihre Projekte um große Werke entstanden zum Beispiel wurde Wallenstein ein toller Erfolg 


beide Blutspender Freundschaft auf und waren von 1800-1804 besonders produktiv die gleich C-Klasse entstand die Weimarer Klassik dominiertes Goethe und Schiller 1797 wurden die Uhren eingestellt weil sie nicht mehr gekauft worden 

http://www.tk79.de/facharbeit_goethe-schiller.php
http://www.ursulahomann.de/EinesFreundesFreundZuSeinUeberDieFreundschaftVonGoetheUndSchiller/kap004.html
http://www.weimar-tourist.de/weimarer-klassik.html
http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/73/Goethe_Schiller_Weimar_3.jpgMjFe (Link to Wikipedia Germany) - Eigenes Werk
http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Schiller-Denkmal
http://weimarpedia.de/blog/projektgruppen/christian-von-bomhard-schule-uffenheim/das-verhaltnis-zwischen-goethe-und-schiller/
http://www.zeit.de/2009/34/WK-Safranski

Entstehung Kabale und Liebe

Kabale und Liebe entstand 1782 als Schüler unerlaubt die Uraufführung seines Stücks die Räuber gesucht hatte er kam daraufhin in Haft da es sich um Fahnenflucht handelte in der haftet die circa 14 Tage dauerte Kammer auf die Idee zu seinem Stück Luise Müllerin

Erst später erhielt das Stück sein heute bekannten Namen Kabale und Liebe 1782 also wurde die der Grundstein für sein Stück gelegt mit dem er im Januar 1783 begaben die Vorarbeiten nahm er im Oktober des Jahres Start vor weil Shilla da in Frankfurt weilte später war ein Oggersheim wurde unter dem Namen Doktor Schmidt an dem Stück arbeitete. Noch immer befand sich Schiller auf der Flucht 

Er lebte und arbeitete unter mehreren Zeittermin unter anderem auch als Doktor Ritter Ritter in Bauerbach vollendete Schiller seinen Zeitplan da er zum Jahreswechsel bei Henri Jette von Wolzogen und ihrer Tochter Charlotte sein wollte mit der er eine innige Freundschaft begann sie war 16 Jahre alt und sehr hübsch. Schiller hielt sogar um ihre Hand an 1. Januar 1783 begann der intensiv mit der Arbeit

Am 13. August 1783 war soweit eine Leseprobe in der Nähe von Dahlbäck wurde abgehalten wurde viele Leute kamen. Nach dieser großen Lesung verhandelte Shilla mit Schwan über den Druck des Buches der erst 1784 begann im selben Jahr im Februar begann er auch mit der Bühne Arbeit für das Stück 


Im Laufe des Jahres 1784 erfolgte die Umbenennung diese wurde von einem Schauspieler vorgeschlagen August Wilhelm es lagen Doppeltitel waren zu dieser Zeit sehr bedeutsam und sehr in. Und so wurde aus Luise Millarden Kabale und Liebe 

Am 15. April wurde das Stück in Mannheim uraufgeführt und war ein voller Erfolg es eroberte rasch die Bündelung wurde sogar siebenmal in Berlin bestellten gespielt jedoch wurde es in einzelnen steht nun auch verboten aufgrund seiner Kritik an herrschenden Person

Es wurde so populär dass es sogar auf Englisch 1795 auf Englisch übersetzt wurde und 1799 auf Französisch

Dienstag, 14. Oktober 2014

Zitate


Was sie gestern gelernt, wollen sie heute schon lehren.
Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.
Wie arm bist du, wie bettelarm geworden,seitdem du niemand liebst, als dich.
Zwang erbittert die Schwärmer immer, aber er bekehrt sie nie.
  • "— bei uns wird selten eine Mariage geschlossen, wo nicht wenigstens ein halb Dutzend der Gäste — oder der Aufwärter — das Paradis des Bräutigams geometrisch ermessen kann." - Kabale und Liebe I,5 / Präsident
  • "Dass die Zärtlichkeit noch barbarischer zwingt, als Tyrannenwut! — Was soll ich? Ich kann nicht! was muss ich tun?" - Kabale und Liebe V,1 / Luise
  • "Die arme Sünderin auf dem berüchtigten Henkerstuhl lacht zu Weltuntergang" - Kabale und Liebe IV,7 / Luise
  • "Die Lüge muß hier gangbare Münze sein, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet." - Kabale und Liebe V,2 / Ferdinand
  • "Einem Liebhaber, der den Vater zur Hilfe ruft, trau ich - erlauben Sie - keine hohle Haselnuss zu." - Kabale und Liebe I,2 / Miller
  • "Ich fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe." - Kabale und Liebe I,4 / Ferdinand
  • "In meinem Herzen liegen alle meine Wünsche begraben." - Kabale und Liebe I,7 / Ferdinand
  • "Mein bist du, und wärfen Höll' und Himmel sich zwischen uns!" - Kabale und Liebe II,5 / Ferdinand
  • "Mein Verstand steht still." - Kabale und Liebe III,2 / Hofmarschall von Kalb
  • "O, sie sind pfiffig, so lang sie es nur mit dem Kopf zu tun haben; aber sobald sie mit dem Herzen anbinden, werden die Böswichter dumm." - Kabale und Liebe V,1 / Luise
  • "Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit." - Kabale und Liebe IV,7 / Lady Milford
  • "So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen." - Kabale und Liebe V,5 / Miller
  • "Sünder und böse Geister scheuen das Licht der Welt." - Kabale und Liebe V,1 / Miller
  • "Wenn die Küsse deines Majors heißer brennen als die Tränen deines Vaters — stirb!" - Kabale und Liebe V,1 / Miller
  • "Die Limonade ist matt wie deine Seele - Versuche!" - "Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand"
  • "Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major- ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat." - "Kabale und Liebe I, 1/ Miller"
  • "Du bist blaß Luise?" - "Kabale und Liebe I, 4/ Ferdinand"
  • "Der Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele." - "Kabale und Liebe I,3 / Luise"
  • Nein, er meint es anders, der gute Vater. Er wird nicht wissen, daß Ferdinand mein ist, mir geschaffen, mir zur Freude vom Vater der Liebenden.

  • http://de.wikiquote.org/wiki/Friedrich_Schiller#Kabale_und_Liebe_.281783.29